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PROJEKTE  UND  PLANUNGSBEITRÄGE  UPSPACE  2005 - 2012

Ab 2005 bestand meinerseits der Wunsch, städtebauliche Arbeiten mit mehreren Partnern annehmen und bearbeiten zu können, weshalb ich die Anstellung bei Metron nach 20 Jahren Tätigkeit gekündigt habe. Eine enge Zusammenarbeit mit und für Metron war aber als freier Mitarbeiter weiterhin vorgesehen. In dieser neuen Situation habe ich zahlreiche städtebauliche Aufgaben in Selbständigkeit akquiriert und bearbeitet. Einer der wichtigsten Partner war bisweilen das Büro MRS in Zürich.
Die kleine Homepage dokumentiert also meine Arbeiten in der Phase 2005 bis 2012.



2005      BRETAGNE - CAP LORIENT
Entwicklungsleitbild für die Region „Cap Lorient“ mit 24 Gemeinden. Dies war der räumlich grösste Auftrag: In Frankreich werden in allen Regionen sogenannte „SCOT“ erstellt - dies sind Entwicklungsleitbilder, die für 20-25 Jahre als Leitlinie gelten sollen. Die Arbeit für Cap Lorient war deshalb besonders spannend, weil diese Region auf bestimmten Ebenen sich entwickelt und auf anderen zusammenbricht. Wir haben dafür differenzierte Strategien entwickelt, die nach Kriterien vorgeben, in welchen Teilbereichen Wachstum sinnvoll und die Region stärken und in welchen ein weiteres Wachstum die Entwicklungskräfte eher mindert.
Team: von MRS Michel Schuppisser, von Metron Peter Schoob, von upspace Markus Gasser


2005      GENÈVE - CEWA:    U- & S-BAHNLINIE  ANNEMASSE - CORNAVIN:
Konzeption neue U-Bahn-Linie, vorgaben für deren Stationen und Konsequenzen für Stadtentwicklung.
SBB und die Stadt Genf wollen eine neue U-Bahn-Linie quer durch die Stadt realisieren. Die Konsequenzen durch neue Standort-Qualitäten sind enorm. Wir machen für den gesamten Korridor eine neue Entwicklungskonzeption und Vorschläge für die Organisation aller U-Bahn-Stationen. Die Realisierung der Stationen wurde folgend in einem Wettbewerb ausgeschrieben, welcher von Jean Nouvel gewonnen wurde. Zahlreiche Vorgaben und Anregungen für die Konzeptionen sind dabei übernommen worden.  Beitrag Städtebau für das Büro MRS - Verkehrsplaner.
Team: von MRS Michel Schuppisser, von Metron Han van Wetering, von upspace Markus Gasser



2006      STRASBOURG  NEUE UMFAHRUNG A35 & KONSEQUENZEN STADTENTWICKLUNG
Strassburg (F) wird eine neue Stadt-Autobahn-Umfahrung erstellen, um die bestehende Stadtautobahn A35 zu entlasten; damit sind neue Stadtquartiers-Entwicklungen möglich. Wir zeigen exemplarische Möglichkeiten zu einer qualifizierten Stadtentwicklung auf sowie die Konsequenz auf den umliegenden Gürtel der Dörfer. Die Stadtentwicklungsszenarien sind nicht wirklich das Zentrum dieser Arbeit, welche sehr stark auf Verkehrs- und Siedlungsentwicklung fokussiert.
Team: MRS Michel Schuppisser, von upspace Markus Gasser



2006      NEUGESTALTUNG BAHNHOF- UND SEEAREAL RORSCHACH
Vorschlag zu einem Seequartier. Im Zusammenhang mit der „Internationalen Garten-Ausstellung IGA“ in der Bodenseeregion im Jahre 2017 wollen die Gemeinden Rorschach und Rorschacherberg das Gebiet Bahnhof und das Seeufer neu gestalten und zu hochwertiger Nutzung für die Gemeindegebiete entwickeln. In diesem Zusammenhang sollen zahlreiche neue Nutzungen (Wohnen, Arbeiten, Hotel, Gewerbe) eingebettet werden. Der Vorschlag geht davon aus, dass an der Uferschulter eine ökologische Inselwelt mit einem öffentlichen Ufersteg geschaffen werden kann, an welcher ca. 100 schlanke Wasser-Häuser - ein in Rorschach historisches Motiv - realisiert werden könnten. Die technische Machbarkeit wurde mit einem Zusatzgutachten gesichert (basierend auf Gotthardbasistunnel -Ausschüttung am Urnersee). 3D-Modell von Gasser.
Das Areal wurde im vorderen-westlichen Teil von der Firma Würth belegt - Architektur von Gigon & Guyer. Der hintere östliche Teil ist nach wie vor unbebaut - und damit steht Küstenpark eigentlich nichts entgegen!
Team: von Metron Christian Tschumi, upspace Markus Gasser



2006 - 07     RÜSCHLIKON, ZH  -    TESTPLANUNG FÜR IMPLENIA  -  PHASE 1
Es wird untersucht, ob mit einer Autobahnummantelung von 600 m Länge erstens die zerschnittene Gemeinde räumlich wieder verknüpft und zudem ein Wohnquartier geschaffen werden kann, welche mit ca. 600-700 Wohnungen die strukturellen Defizite der Gemeinde korrigieren würde. Testplanung von Markus Gasser 2005-06.
Team: upspace Markus Gasser

2007 - 08     RÜSCHLIKON, ZH  -    TESTPLANUNG FÜR IMPLENIA  -  PHASE 2
In der zweiten Phase wurde das Projekt optimiert; wichtige Rahmenbedingungen wurden laufend präzisiert. Beispielsweise wurde die Tunnelgeometrie relativ genau aufgezeichnet, damit seitens Implenia eine verlässliche Kostenschätzung erstellt werden konnte. Wettbewerbsvorbereitung und städtebaulicher WB war auf 2007-08 vorgesehen.
Das Projekte wurde aufgrund steigender technischer Ansprücke des ASTRA bei der Ummantelung der Autobahn gestoppt.
Team: upspace Markus Gasser




2006      FREIBURG IM BREISGAU:    MACHBARKEITSSTUDIE HÜTTINGER-AREAL
Im Jahr 2005 sind wir von der Stadt Freiburg mit einer Vorabklärung zu möglichen städtebaulichen Eingriffen auf dem ehemailgen Hüttinger-Areal (und umliegende Gebiete) betraut worden. Aufgrund dieser Arbeit haben wir 2006 eine Machbarkeitsstudie erstellt, welche bis in MST 1:200 die städtebaulichen und hochbaulichen Potentiale untersucht und für einen WB als Richtprojekt vorgibt. Für die Absicherung zu einer guten Lösung konnte das weitere städtebauliche Umfeld mit-bearbeitet und entwickelt werden.
Team: upspace Markus Gasser



2007 - 2012     GEMEINDE HAUSEN A.A.  ENTWICKLUNGSLEITBILD GESAMTGEMEINDE
Der Auftrag wurde 2006 erteilt und 2007 in seiner ersten Phase abgeschlossen. Für die Bearbeitung habe ich eine 3D-Modell mit über 50 qkm Grösse erstellt, in welchem sämtliche Entwicklungen in Varianten simuliert worden sind. Die Gemeinde hat mich ab 2008 um die kontinuierliche Begleitung der Planung gebeten - sie ist der Überzeugung, dass das erarbeitete Leitbild so umgesetzt werden muss. Seit 2007 sind nun mehrere Teilgebiete mit Wettbewerben entwicklet worden. 2007 wurde eine 300-seitige Publikation „Anleitung Dorfbau Hausen a. A.“ entwickelt, welche 2012 als überarbeitete Neuauflage erschienen ist (erhältlich bei HSR Raumplanung).
Team: upspace Markus Gasser



2007-08     WORKSHOP ENTWICKLUNG MATHILDENHÖHE DARMSTADT (D)
In dem von der Stadt Darmstadt und Prof. Werner Durth geleiteten Workshop ging es um das Aufzeigen grundlegender Entwicklungsstrategien für die Mathildenhöhe. In Teilgruppen sind unterschiedliche Ebenen bearbeitet worden. Die Anregung unserer Gruppe bestand hauptsächlich darin, dass die Stadt Darmstadt die zwischen Darmstadtium und Mathildenhöhe gelegenen Immobilien erwerben sollte, um die räumlich-funktionale Anbindung wirklich qualifizieren zu können. Ausschnitte Pläne Gasser
Team Workshopteilnehmer: zahlreiche aus der Region Rhein-Main und Darmstadt



2008      STADT ZÜRICH:    ENTWICKLUNG  STADTKANTE  AFFOLTERN  UND  DORFENTWICKLUNG   UNTERAFFOLTERN
Vor den Entwicklungsgebieten Affoltern liegt der historische Dorfkern Unteraffoltern. Da die Richtpläne ein Aufschliessen der Neubauten an diesen Dorfkern erlauben, erteilt das „Amt für Städtebau“, das Amt „Grün Stadt Zürich“ und die Zürcher Denkmalpflege diesen Studienauftrag. Ziel ist eine Neudefinition der Stadtkante Nord gegenüber Landschaft und Dorf -  dies auf Ebene der Stadt- und Landschaftsgestalt und auf Ebene der Nutzungen.Die Arbeit wurde in einem 26 qkm grossen 3D-Modell entwickelt.In Zusammenarbeit mit Landschaftsplanerin Nyffenegger (umland) und Architekturbüro Fahrländer-Scherrer. Die dorfbaulichen Vorschläge sind exakt übernommen worden. Entgegen unserer Empfehlung zu einer „klaren Stadtkante“ wählte die Stadt Zürich letztlich eine aufgelöste Variante. Skizzen, Pläne und 3D-Modell von Gasser.
Team: Chaspar Fahrländer & Mirjam Keller, Brigitte Nyffenegger und Markus Gasser



2009      REFERAT  „INNOVATION  WOHUNGSBAU UND STADTENTWICKLUNG“ - MÜNCHEN
Im kurzen Vortrag ging es darum, generelle Entwicklungs-Strategie für die Zukunft der Stadt München anzudenken. Der vor 300 Fachleuten gehaltene Vortrag ist auf der Internetseite der Landeshauptstadt München abrufbar. Aufgrund der starken Magnetwirkung der Stadt, der Zunahmeprognosen und des mangelenden günstigen Wohnraumes schlug ich eine starke Verdichtung am Stadtrand vor, um dort auch hervorragende ÖV-Anbindungen garantieren zu können.
upspace Markus Gasser